Author Archives: pwendland

Günther Deege & Holger Fitterer: Auftrag Farbe

5.2.2023 – 18.3.2023:
Zur Eröffnung am Sonntag, 5. Februar 2023, 17 Uhr, laden wir herzlich ein.

„Auftrag Kunst“ heißt die neue Ausstellung des Kunstvereins. Sie ist „untertitelt“ mit der Frage: Kann man am Farbauftrag jener, deren Auftrag die Farbe ist, ablesen, was ihr Auftrag ist?. Mit dieser Fragestellung folgt der Kunstverein weiter seiner Absicht, dialogische Situationen zu kreieren.

Mit Günther Deege und Holger Fitterer treffen zwei Maler aufeinander. Beide beweisen ihre Zielstrebigkeit durch ein umfangreiches und schlüssiges Werk. Beide haben sich langfristig dem Auftragen von Farbe verschrieben. Das Aufeinandertreffen ihrer Bilder lenkt nun den Blick auf das Materielle der Farbe und auf die künstlerische Absicht der Maler und ihrer Kunst.

Günther Deege studierte 1980 – 1985 an der Kunstakademie in Karlsruhe. Er lebt als freischaffender Künstler in Lambrecht in der Pfalz.

Holger Fitterer studierte 1996 – 2001 an der Freien Kunstakademie Rhein / Ruhr in Essen. Er hat sein Atelier im „Schlachthof“ in Karlsruhe.

Toninho Dingl: Unsere Straßen

11.12.2022 – 14.01.2023:
Zur Eröffnung am Sonntag, 11. Dezember,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Der Künstler ist der erste Preisträger des „Schwartzerdt-­Preises“, der in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und mit der Unterstützung des Lions Clubs Bretten-Stromberg vom Kunstverein Bretten vergeben wird. Die Arbeiten des trotz seiner Jugend schon erfolgreichen Künstlers zeugen von einem geistreichen bayrischen Witz.

Herzliche Einladung zur Vernissage unserer Mitglieder-Ausstellung

9.10.2022 – 29.10.2022:
Zur Eröffnung am Sonntag, 9. Oktober,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Die Ausstellung endet nach der Midissage, am Samstag, den 29.10.2022, Beginn 11 Uhr. Mit großzügiger finanzieller Unterstützung hat uns die Sparkasse Kraichgau die Auflage eines Katalogs ermöglicht. Er wird an diesem Tag präsentiert.

Um 13 Uhr „verabschieden“ wir uns von den Arbeiten und schicken sie auf die Reise nach Frankreich in die Brettener Partnerstadt Bellegarde ins Château de Musinens. Die Bilder werden dort von Samstag 5.11. bis Sonntag 20.11.2022 gezeigt.

Iss auf, der Koch kommt!
Beate Wiedemann

24.9.2022 – 7.10.2022:
Zur Eröffnung am Samstag, 24. September,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Gemalte Genüsse von Beate Wiedemann:
Künstlerin / Weingutschefin / Gastrosophin

Nach zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz kommt die Freiburger Künstlerin zum Weinmarkt in den Kunstverein Bretten. Ihre ausgestellten Werke in Mischtechnik hat sie der Welt der köstlichen Dinge gewidmet. Weine aus dem Weingut der Künstlerin, Bercher-Schmidt, begleiten den Ausstellungsauftakt ebenso wie literarische Häppchen von Johannes Hucke, dessen gleichnamiges Buch Beate Wiedemann illustriert hat.

DORADO & ABYSS
Inszenierung von Lars Lehmann und Elke Hennen

7.8.2022 – 3.9.2022:
Zur Eröffnung am Sonntag, 7. August,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Lars Lehmann & Elke Hennen inszenieren als dialogischen Bildraum DORADO & ABYSS
zwischen farbtheatralischen Räumen und extravaganten Objektinszenierungen, zwischen „Dorado“, Gebiet, das ideale Entfaltungsmöglichkeiten bietet, Wunschland, und „Abyss“, Abgrund, Tiefsee, Unterwelt, bodenlose Tiefe.

Künstlerin und Künstler eröffnen im Zwiegespräch die Vernissage am Sonntag, 7. August, um 17 Uhr und freuen sich auf die Eindrücke der Gäste während der Finissage am Samstag, 3. September 2022, um 11:30 Uhr.

Kunstverein Bretten und Lions Club Bretten-Stromberg stiften Auszeichnung für Studierende der Kunstakademie Karlsruhe

Ausgewählte Studierende der Kunstakademie Karlsruhe sollen zukünftig mit jährlichen Ausstellungen im Kunstverein Bretten vertreten sein. Die Kunstfreunde der Melanchthonstadt haben einen Ausstellungspreis initiiert, den der Lions Club Bretten-Stromberg mit einem Geldpreis von 1.500 Euro ergänzt. Auch eine kleine Katalogveröffentlichung ist vorgesehen. Der Kunstpreis knüpft an die kulturelle Tradition Brettens an, er trägt den bürgerlichen Namen des Reformators und Universalgelehrten Melanchthon: Schwartzerdt-Preis. Die Stiftung eines Kunstpreises, der an die große historische Persönlichkeit erinnert, bezeichnete der Rektor und Kunstprofessor Marcel van Eeden als große Ehre. Die Jahresausstellung der Kunsthochschule bot Anlass, den Preisträger oder eine Preisträgerin auszuwählen. Die Überblicksschau mit Werken höhersemestriger Studierender wurde von einer Professoren-Jury mit Leni Hoffmann, Kalin Lindena, Magnus Plessen, Axel Heil und John Bock kuratiert. Sie wählten auch den Preisträger aus. Toninho Dingl, der bei dem Maler Franz Ackermann studiert, ist der somit der erste Schwartzerdt-Preisträger, der in den Räumlichkeiten des Brettener Kunstverein im kommenden Jahr gastieren wird. Der junge Künstler, der aus Altötting stammt, ist im neunten Fachsemester Freie Kunst. Dass er bei der Preisverleihung nicht zugegen war, ist zu entschuldigen, da sein kleiner Sohn krank war. Seine Freude war indes war riesengroß, als er von der Auszeichnung über die sozialen Medien der Akademie schnell erfuhr. Die bei der Ehrung aus Bretten angereisten Vertreter des Kunstvereins und des Lion Clubs Bretten-Stromberg, Benedikt Forster – der vor vielen Jahren selbst an der Karlsruher Akademie seine künstlerische Ausbildung erhielt –, Thomas Lindemann und Markus Junker zeigten sich zufrieden mit der Wahl des Preisträgers, der als Maler auch in die Dreidimensionalität geht. Im Lichthof der Akademie zeigte er selbstgebaute, strahlend gelbe, aber deformierte Briefkästen, die auch als Kritik am blitzschnellen zeitgemäßen Kommunikationsverhalten zu verstehen sind. Der vom Brettener Stifter-Trio mitgebrachte „Pokal“ für den künstlerischen Sieger bestand aus einer von Benedikt Forster eigens golden verzierten Flasche Schwartzerdt-Weins von höchster Qualität. Diesen wird Toninho Dingl entgegennehmen, wenn er die Ausstellungsräume in Bretten besichtigen wird.

Matthias Mansen, Weibliche Gesten

8.5.2022 – 11.6.2022:
Zur Eröffnung am Sonntag, 8. Mai,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Matthias Mansen wurde 1958 in Ravensburg geboren. 1978 bis 1984 hat er an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Malerei studiert. Seither arbeitet er fast ausschließlich im Medium Holzschnitt. Mansen geht es nicht um die Reproduktion bereits vorhandener Motive oder Bilder, sondern um die Entwicklung komplexer Bilder in einer großen Zahl von Varianten. Seine seriellen Untersuchungen zum Bild aktualisieren ein traditionelles Medium, den Holzschnitt, ebenso wie traditionelle Gattungen, etwa die Landschaft. Vor dem Auge des Betrachters erscheint ein Bild, das immer auch auf die Bedingungen seines Entstehens verweist – Realitätsfragmente aus Licht und Schatten.

Im Kunstverein Bretten zeigt der Künstler Werke zu kommunikativen Signalen aus der Serie „Weibliche Gesten“ und „Triest oder die Götter“. Mansens Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis „junger westen“ Recklinghausen.

Große Ausstellungen zu seinem Werk fanden im In- und Ausland statt: „Configurations“, National Gallery of Art, Washington, „Work in Progress“, Cabinets d‘arts graphiques, Musée d‘Art et d‘Histoire, Genf (2012/13), „Land und See“, Mannheimer Kunstverein, Hamburger Kunsthalle, Kunstsammlungen Chemnitz (2007); „Editionen“, Museum Folkwang, Essen (2001); „About The House“, Städtische Galerie im Spendhaus Reutlingen, Kunstverein Göttingen, Kunsthalle Recklinghausen, MIT List Visual Arts Center, Cambridge, Massachusetts (1996 – 98). 2019 waren Werke aus Mansens Serie „Potsdamer Straße“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zu sehen. Repräsentative Werke befinden sich in den Sammlungen vieler großer Kupferstichkabinette und Institutionen, wie Museum of Fine Arts, Boston; Kupferstichkabinett, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden; Hamburger Kunsthalle; Museum of Modern Art, New York; National Gallery of Art, Washington, D.C..

Die Ausstellung kann ab 8. Mai (ab 17 Uhr) bis  11. Juni 2022 jeweils samstags von 10 – 13 und sonntags von 15 – 17 Uhr besucht werden. Die Ausstellungseröffnung ist am kommenden Sonntag, den 8.5. um 17 Uhr im Kunstverein im Beyle-Hof, Bretten.

Fotonachweis: Mansen

Burkhart Braunbehrens „Politics and Aesthetics“

23.10. – 13.11.2021:
Zur Eröffnung am Sonntag, 17. Oktober,
17 Uhr, laden wir herzlich ein.

Der Zeichner, Maler und Bildhauer begleitet seit den 68er-Jahren, in denen er Teil der Heidelberger Szene war, die politische Entwicklung der Bundes­republik in Wort und Kunst. In Studien historischer Vorbilder entwickelte er eine eigene Regie aus Farben und Bewegung. Signifikant ist sein Zeichnen und Malen in und aus heftigster Körperbewegung.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bretten
und des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Hier Ausstellung ansehen.

Mitgliederausstellung in der City

05. – 26.06.2021

Es ist Tradition, dass der Kunstverein Bretten zu Beginn des neuen Ausstellungsjahres Werke seiner Mitglieder zeigt. Im Coronajahr 2, in dem so viele Verbindungen gekappt, Kontakte unterbrochen und Veranstaltungen nahezu unmöglich sind, beschreitet der Verein nun neue Wege: er tritt mit seinen Künstler*innen in die Öffentlichkeit – mitten hinein ins städtische Leben. Ausstellungsräume sind die Schaufenster von Geschäften in der Brettener Innenstadt. Teilnehmende Schaufenster und
Werke finden sich im Web unter: www.kvspielraum.de

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bretten
und des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Eva Rosenstiel: Agorá

05.06. – 03.07.2021

Eva Rosenstiels Arbeit bewegt sich entlang der Schnittstellen Fotografie und Malerei, Materialität und Illusion. Ihr Auge gilt der Wahrnehmung und dem Realen. Agorá bedeutet altgriechisch Markt, Versammlungsort und Redeplatz. Eine Hommage an die Melanchthonstadt. Corona hat Spuren hinterlassen. „Markt“ bedeutet nun beides: Sehnsuchtsort und „social distancing“. Es hinterlässt uns zerrissener als wir es gewohnt sind.

Bitte beim Besuch der Ausstellung die geltenden Regelungen
der Corona-Verordnung beachten.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bretten
und des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Schwartzerdt-Preisträger Akademie Karlsruhe

19.06.2021 bis 17.07.2021 (unter Vorbehalt)

Martin Gehri, Renate Koch, Silke Stock: Bildhauerei

12.09. bis 03.10.2020

Geplant war eine Ausstellung, in der drei Bildhauer uns zeigen, von was die Bildhauerei in ihren Werken berichtet, um welche Interessen sie kreist. Um Raum, Geste und menschliche Interaktion wollten die Bildhauer gestalten. Dann machte Corona besonders die Interaktion zunichte und setzte neue Koordinaten und Aktualitäten.

Nun arbeiten die Künstler ganz direkt am aktuellen Geschehen pc – post corona.  Vorgaben können dabei nicht mehr gemacht werden, da die Umstände sich täglich ändern. Das Ausstellungsevent entsteht in völliger Eigenregie der Künstler. So können wir vom Kunstverein gespannt sein, in welchen bildlichen und räumlichen Zusammenhang sie den Kunstverein und das künstlerische Geschehen stellen werden.

Folgendermaßen kündigen die Künstler das Ereignis an:

Verschränkung
Die Ausstellung ist skizziert und an vielen Stellen vorsätzlich so offen und beweglich wie möglich angelegt – unter anderem auch, weil wir vermuten, dass fortschreitende Veränderungen im „Außen“ Schwerpunktsverschiebungen notwendig machen könnten. Die Beobachtung der prägenden Ereignisse geschieht aus 3 Blickwinkeln. So sollte uns gelingen einen „schwingenden Raum“ zu bilden, in dem der Betrachter eine Wahl hat …