Tag Archives: Malerei

Gabriele Goerke

Augenblick Natur

25. Juni bis 30. Juli 2017

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 25. Juni 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein e.V.

Finissage

30. Juli, 15 Uhr

mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

über die Künstlerin

Es liegt nun einmal in der Natur des Augenblicks, nicht von Dauer zu sein, einen kurzen Moment der Wahrnehmung zu fokussieren in dem wir alle Sinne schärfen um eben jenen zu erfahren. Genau das macht Gabriele Goerke in ihrer Malerei. Sie lässt uns die ewige und zeitlose Natur in einem tief empfundenen Moment ihrer Wahrnehmung erleben. Es ist zwar nur ein Augenblick des Sehens aber dennoch vermag der Betrachter diesen Moment mit seiner Fantasie weiter zu spinnen, jenen Weg weiter zu gehen, jenes Rauschen weiter zu hören und jenes Licht sich verändern zu sehen. Diese uns allen wohl vertraute Wahrnehmungserfahrung ist es, die die Bilder zu einem individuellen und sehr intimen Seherlebnis werden lassen. So wird aus Goerkes Augenblick, eine Weile, gar eine ganze Reise auf die sich der Betrachter begeben kann. Sie bildet die vorgefundene Landschaft nicht einfach ab, sondern interpretiert sie mit ihren eigenen malerischen Mitteln. Gestische Pinselstriche wechselt sich mit feinen Lasuren über rudimentären Zeichnungen ab. Virtuos wechselt sie zwischen diesen Ausdrucksformen hin und her, ohne das Ganze aus dem Auge zu verlieren. Bei näherer Betrachtung wird das Motiv jedoch sekundär, Farben fließen in einander und gaukeln dem Betrachter ein abstrakte sich selbst organisierende Welt vor, eine Farblandschaft – jenseits des Sujets verselbstständigt sich die Kunst ins Transzendente und öffnet das Tor in eine andere Welt und sei es nur für einen Augenblick.            (Sandro Vadim)

Beeindruckend, lassen Sie sich überraschen von diesen Gemälden.

Susanne Zuehlke

Lichtort

21. Mai bis 18. Juni 2017

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 21. Mai 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Dr. Maria Lucia Weigel, Kunsthistorikerin, Heidelberg

 

mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

über die Künstlerin

Die Karlsruher Malerin Susanne Zuehlke präsentiert unter dem Titel „Lichtort“ Arbeiten, die sich mit Farbe, Form und Licht auseinandersetzen. Inhaltliche Assoziationen stellen sich beim Betrachter gelegentlich ebenso ein wie perspektivische Deutungen des Bildraumes. Dies alles hat jedoch nicht mit Abbildhaftigkeit zu tun, sondern ausschließlich mit Malerei selbst. Dabei erkundet die Künstlerin sehr wohl Stimmungen und Motive, die sich ihr im Seherlebnis mitteilen – eine Reise nach Ägypten inspirierte viele der gezeigten Werke. Doch tritt der erzählerische Wert des Gesehenen im künstlerischen Akt in den Hintergrund. Malerei ist etwas anderes als bloße Wiedergabe der Wirklichkeit, sie ist in sich eine Sensation und löst im Betrachten Sensationen aus. Kraftvolle Farbakkorde und abstrakte Strukturen bringen wirkmächtige Kompositionen hervor.

Kathrin Leopolder

„Farbe pur“

5. April – 7. Mai 2017

Ostersonntag geschlossen, Ostermontag 15-17 Uhr

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 9. April 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Finissage

Sonntag, 7. Mai 2017, 15.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

über die Künstlerin

Seit 1983 lebt die Künstlerin Kathrin Leopolder in Karlsruhe. Sie malt expressiv reduziertes und abstrahiertes Figürliches, großformatig und mit Eitempera auf Leinwand. In ihren Bildern sind die Farben intensive leuchtende, kräftige, sogenannte warme Farbentöne. Sie fangen mit den Farben grün, blau, gelb, und rot Stimmungen ein. Kathrin Leopolder geht mit ihren Darstellungen von Menschen , Tieren, Häusern, Bäumen, Landschaften damit über die Grenze des augenscheinlichen Sichtbaren hinaus in imaginäre Welten. Die mitunter nordische Züge tragen. Die gemalten Bildszenen wirken erzählerisch, es sind vage Atmosphären/Auren, kaum greifbare Zustände. Die Zwischenräume in ihren Bildern öffnen den Blick auf ein Zwischenreich der Träume, der Gedanken und Gefühle. Kathrin Leopolders Malerei bindet dabei im Ganzen zusammen, was eigentlich disparat ist und es auch bleibt. D.h. es werden Ratio und Emotionen verbunden. Obwohl ihre Bilder zum Teil ganz spontan wirken ist jedes Detail reiflich durchdacht und in einem langen Arbeitsprozess entstanden. Die Farben ihrer Bilder sind faszinierend und ziehen den Betrachter in den Bann.

Mitgliederjahresausstellung 2016/17

22. Januar – 19. Februar 2017

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 22. Januar 2017, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Diese Ausstellung ist wie gewohnt unsere Gemeinschaftsausstellung, bei der die Mitglieder des Kunstvereins die Gelegenheit haben, Objekte ihres künstlerischen Schaffens einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Ausstellung zeigt wieder die große künstlerische Vielfalt von fast 30 Künstlern mit annähernd 60 Arbeiten aus den Reihen der Kunstvereinsmitglieder. Die Exponate der Mitglieder des Kunstvereins zeigen, wozu der Mensch künstlerisch fähig ist. Man kann Malerei und Collagen sehen, künstlerische Fotografien und Skulpturen, abstrakte Kunst, Landschaftsmalerei und einiges mehr. Die Bandbreite der ausgestellten Werke ist daher sehr groß und in ihrer Thematik sehr unterschiedlich. Die Mitgliederausstellung ist für den Kunstverein Bretten eine besondere interessante und schöne Veranstaltung.

Prof. Albert Kiefer

 

20. Oktober -20. November 2016

Von Quelle und Mündung

in den Kundenräumen der Sparkasse in Bretten, Engelsberg 6-8

und in den Räumen des Kunstvereins Bretten

 

Ausstellungseröffnung

ist am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, 19.00h in den Kundenräumen der Sparkasse in Bretten

Einführung

Thomas Geiß, Mitglied des Vorstandes der Sparksse Kraichgau

Gerhard Obhof, Regionaldirektor Bruchsal-Bretten der Sparkasse Kraichgau

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Vorstand Kunstverein Bretten e.V.

Prof. Dr. Wolfgang Peitz, ehem. Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Musik

Susanne Keil und Franz Bernhard, Trompete

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Albert Kiefer, Maler

Ein Blick über ein Jahrhundert der Kunstentwicklung, die unsere Sicht von Kunst bestimmt. Hier ist im Werk eines Künstlers die ganze neuzeitliche Entwicklung der Kunst zu sehen. Vor unseren Augen entwickeln sich vollständig all die Formen und Materialien und Bildvorstellungen, die unsere Vorstellung von moderner Kunst ausmachen. Hier zeigt sich, wie man Bilder herstellt, wie man das Handwerkszeug, wie man die Voraussetzungen schafft, um neue Bild- und Vorstellungswelten erstehen zu lassen. Albert Kiefers Schaffen widmet sich ganz dieser Aufgabe. An seinen Werken ist die historische Entwicklung von Anfang bis Ende zu verfolgen. An seinem „ersten Ölbild“ zeigt sich seine frühe Kunstfertigkeit, die Beherrschung der Bildtechniken und Kenntnis der Kunstvorstellung seiner Zeit. Die Anlehnung an Hans Thoma etwa ist in einigen Werken so offensichtlich wie gekonnt. Die Hinwendung zur Materialität des Kunstwerkes, die die Kunstentwicklung der Moderne dominierte, ist zeitgleich in den Werken nachzuvollziehen. Die sich auch in den Werken seines Sohnes Anselm Kiefer fortsetzt.

Michael Schneider

26. Juni – 24. Juli 2016

Malerei

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 26. Juni 2016, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Die Malerei von Michael Schneider ist abstrakt.
Geometrische Flächen und Farbfelder fügen sich zu konstruktiver Ordnung aneinander oder überlagern sich. Das Malen selbst ist der Bildfindungsprozess, der ohne äußerlichen Vorwurf oder Plan beginnt und voranschreitet „von tonaler Durchlässigkeit und konstruktiver Vagheit zu einer weitgehend opaken (…) Entschiedenheit. Dabei werden Konturen immer wieder verschoben und Farbwerte unentwegt verändert.“ (Lothar Rumold)
Die Ausarbeitung betont die konkrete Bildoberfläche. Die oft architektonisch anmutende Geometrie ist nie völlig starr, und eine Farbe, die für das Erinnerungshafte und Unbewusste steht, unterstützt räumliche Wirkungen.
Eine inhaltliche Ausdeutung durch Bildtitel findet nur selten statt; die Interpretation des Betrachters bleibt frei.

Michael Schneider wurde 1956 in Wangen im Allgäu geboren und studierte 1977-82 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harry Kögler.
1991/92 ermöglichte ihm ein Auslandsstipendium für Italien aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg einen Aufenthalt in Rom und Neapel.
2011 war er Preisträger der Karlsruher Künstlermesse.
Michael Schneider lebt als freischaffender Künstler in Karlsruhe.

Gabi Streile

Beitragsbild

Große Tulpen, 2014

 

Gabi Streile

1950               geboren in Karlsruhe

1970-76          Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Klaus Arnold, Peter Dreher, Harry Kögler, Franz Bernhard

seit 1983        verheiratet mit dem Maler Werner Schmidt, zwei Töchter (geb. 1985 und 1987)

 

1977               Förderpreis der Sparkasse Karlsruhe

1981               Jugendpreis „Hommage à Baden-Baden“

1987               Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

1992               Kunstpreis der Stadt Bühl

1996               Zeitgenössische Kunst, Kunstpreis der Stadt Offenburg

1999/2000     Arbeitsaufenthalte in Marokko (1999) und in Finnland (2000)

2002               Hanna-Nagel-Preis der fünf Präsidentinnen, Karlsruhe

2002-03         Arbeitsstipendium Mummelsee

2003/12/13  Aufenthalt im Atelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin

 

Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, der Münchener Secession, der GEDOK, dem Bundesverband Bildender Künstler und dem PlakatWandKunst e. V..

Ständig vertreten von den Galerien Tammen, Berlin; Rottloff, Karlsruhe; Meier, Freiburg; Netuschil, Darmstadt; Arthea, Mannheim u.a..

 

Lebt und arbeitet in Oberkirch/Baden,

Atelier in Berlin (seit 1998).

 

www.gabistreile.de

 

Werner Schmidt

 

1953            geboren in Oppenau / Schwarzwald.

1972-77      Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim (u.a. bei Hans Baschang und Jürgen Brodwolf). Diplom Grafik-Design

seit 1983    verheiratet mit der Malerin Gabi Streile, zwei Kinder (geb. 1985 und 1987)

seit 1985    Arbeit als freier Künstler

1988           Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

1993          6-monatiger Arbeitsaufenthalt in New York

1995          Stipendium des Landes Baden-Württemberg für die Cité des Arts, Paris

1995-96    Lehrauftrag für Malerei an der Universität Mainz Arbeitsaufenthalte in Marokko (1999) und in Finnland (2000)

2000         Karl-Rössing-Reisestipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München

seit 2009  Forschungsaufträge im Bereich Bildende Kunst an der Universität Freiburg

2016         ART-Karlsruhe-Preisträger des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe (mit Galerie Wohlhüter)

 

Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, dem Bundesverband

Bildender Künstler und dem PlakatWandKunst e.V.

www.wernerschmidt-artist.de

 

Werner Schmidt Foto Beecroft

Werner Schmidt Foto Beecroft

Rainer Nepita

Beitragsbild

BS blau, 2016

 

Rainer Nepita

geboren 1954 in Schweinfurt

 

1977 – 1983 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Studium der Malerei bei Prof. Peter Dreher

1988             Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg für Literatur

1996             Preisträger im Wettbewerb Zeitgenössische Kunst, Stadt Offenburg

2003, 2006  Atelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin

2007             Künstlerbegegnung Stift St. Lambrecht, Österreich

2008             Symposium in Weiz, Österreich

2015             Gaststipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel, Schweiz

 

Lebt und arbeitet seit 1982 in Oberkirch

 

Mitglied im Künstlerbund Baden – Württemberg

 

Rainer Nepita, Foto Pit Köther

Rainer Nepita Foto Pit Köther

Rainer Braxmaier

„Still I´m sad“, 2016, Mischtechnik auf Holz, 28 x 74 cm, Atelieraufnahme

 

geboren am 13.12.1949 in Baden-Baden; 1968-70 journalistische Ausbildung in Freiburg, 1970-75 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Emil Schumacher.

Lebt seit 1978 als Maler, Kunsterzieher und Autor in Oberkirch. Seit 1981 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.

 

Preise

1986 Künstler in Baden-Baden

1991 Regio Preis für Bildende Kunst, Freiburg

1986 Stipendium Cité des Arts, Paris

 

www.braxmaier.de

 

„In meiner Arbeit lote ich die Grenze zwischen Abbild und freier Form mit den Mitteln von Zeichnung, Malerei und Texten aus. Dabei dienen mir eincollagierte Fundstücke ebenso als Inspirationsquelle wie zufällig vorgegebene Formate, auf die ich reagieren muss. In der Wahl meiner bildnerischen Mittel verzichte ich gerne bewusst auf klassische kunstimmanente Materialien; die Kostbarkeit eines Werkes soll sich aus der Veredlung durch den künstlerischen Eingriff ergeben und nicht durch materielle Ansprüche. Die Motive – Figuren, Landschaften, Alltagsgegenstände – ergeben sich aus der Befindlichkeit des Moments der Gestaltung. So wird aus jedem Bild, egal ob gegenständlich oder abstrakt, ein psychisches Selbstportrait.“

 

2016-05-22 Rainer_Braxmaier_im_Atelier_red.

 

 

Portraitfoto im Atelier. Foto: Joachim Duttenhöfer

 

Kunst aus Oberkirch

22. Mai bis 19. Juni 2016

Rainer Braxmaier

Manfred Grommelt

Rainer Nepita

Werner Schmidt

Heinz Schultz-Koernig

Gabi Streile

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 22. Mai 2016, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

 

Einführung

Die Künstler werden anwesend sein und stellen sich
gerne dem Interviewpartner Benedikt Forster

 

Finissage

Sonntag, den 19. Juni 2016, um 16 Uhr

 

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Der Brettener Kunstverein engagiert sich vermehrt im Austausch mit den Kulturvereinen anderer Städte. Nach der Ausstellung von Künstlern aus Halle, steht nun die Ausstellung mit Oberkircher Künstlern bevor. Oberkirch, ein erstaunliches Zentrum aktueller Kunst, zeigt sich mit sechs Künstlern, alle aus dem Umfeld der Karlsruher Akademie, mit einem breiten Spektrum zeitgenössischer Kunst. Rainer Braxmaier, Manfred Grommelt, Rainer Nepita, Werner Schmidt, Heinz Schultz-Koernig, Gabi Streile präsentieren Werke der Malerei, der Zeichnung und der Photographie. Die unterschiedliche Ausrichtung der künstlerischen Arbeiten der einzelnen Künstler macht eine solche Ausstellung besonders reizvoll. Als Betrachter der Arbeiten hat man die Möglichkeit seine eigene künstlerische Vorliebe an ausgesuchten Kunstwerken vielleicht mehrfach wieder zu finden. Ein Besuch lohnt sich daher besonders.

3 + 1 – Aufschlag Halle

10 April bis 8. Mai 2016

Unser Partnerverein Kunstverein „Talstrasse“ e.V. in Halle/Salle kommt mit den folgenden Künstlern:

Lutz Bolldorf – Malerei

Matthias Rataiczyk – Malerei

Ulrich Reimkasten – Malerei

Renée Reichenbach – Keramik/Skulpturen

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, den 10. April 2016, 11:00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V.
im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Es hat eine lange Tradition, dass der Brettener Kunstverein mit Künstlern aus dem Osten Deutschlands Ausstellungen ausrichtet. Die aktuellen Ausstellung “3+1 – Aufschlag Halle“ präsentiert nun einen expliziten Austausch. Künstler aus Halle präsentieren ihre Bildwerke als Dialog. Hier wird ein Gespräch geführt zwischen den Künstlern aus Halle und der Kunsttradition von „SüdSüdWest“. So nannte sich die Ausstellung, mit denen Künstler der hiesigen Kunsttradition ihre Werke 2015 im Kunstverein in Halle zum Gespräch boten.
Das Gespräch zu pflegen, ist eine Intention unseres Kunstvereins. Mit dem „Brettener Salon“ haben wir einen allen Interessierten offenen Gesprächskreis etabliert. Die Idee ist ein gastliches Gespräch mit allen, die an einem Gespräch mit Künstlern und ihren Werken Interesse haben und selbst mit einer kulinarische Gabe zur Veranstaltung beitragen. Man trifft sich dabei in einer barocken, schönen, ehemaligen Kirche. D. h.: Vor der eigentlichen Ausstellungseröffnung am Sonntag, berichten die Gastkünstler aus Halle im Brettener Salon, am Samstag, 9.4. 18 Uhr in der Alten Kirche, Bretten-Büchig, Kirchstr. 1, von sich und ihrer Arbeit. Und zeigen einige Werke, an denen sich das Gespräch entzünden kann. Sie sind auch dazu herzlich eingeladen.

Einführung

Prof. Axel Müller-Schöll    Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Benedikt Forster   Kunstverein Bretten

 

Brettener Salon

Zu Gespräch, Essen und Trinken

treffen sich die involvierten Künstler und alle Interessierten, die hierzu etwas Leckeres mitbringen am 9.4.16 18 Uhr

Atelier Benedikt Forster, Kirchstr. 1 Bretten-Büchig

 

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

Mitgliederjahresausstellung 2016

17. Januar – 14. Februar 2016

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 17. Januar 2016, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

 

Diese Ausstellung ist wie gewohnt unsere Gemeinschaftsausstellung, bei der die Mitglieder des Kunstvereins die Gelegenheit haben, Objekte ihres künstlerischen Schaffens einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Theo Schneikert

„Metamorphosen“

29. November 2015 – 3. Januar 2016

Theo Schneikert Metamorphose 100x70cm 2015

Theo Schneikert
Metamorphose 100x70cm 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 29. November 2015, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

 

Einführung

Dr. Maria Lucia Weigel

Kunsthistorikerin

 

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Der Maler

Theo Schneickert

malt Bilder von traumhafter Prägnanz und fast greifbarer Plastizität. Wie Schneickert mit Farben umgeht, wie er differenzierte Töne neben- und gegeneinander setzt, wie er mit Partien in Weiß den Bildern Leichtigkeit gibt und zugleich eine dunkle Tiefe durch geheimnisvolles Blau und Rot – es ist ein Genuss für die Augen, die sich in diesen Weiten von Landschaftsandeutungen mit Gewässern und Felsen oder in Erinnerungen an Tempel- und andere Bauten verlieren. Auch Fragmente von Figuren meint man hin und wieder zu erkennen, einen großen Kopf etwa, kleine Ganzfiguren, seltsame Tiere, gehörnte mythische Wesen, die vielleicht auch nur Teile eiserner Rüstungen sind, denn alles ist von fast berührbarer Gegenwart und zugleich versunken und in seinem Zusammenhang verschüttet wie eine alte, unbegreifliche Kultur. Dass Schneickert in vielen auch technisch unterschiedlichen Farbschichten malt, ruft eine Dichte hervor, die manchmal durch weiße Konturgrenzen der einzelnen Formelemente noch gesteigert wird.

Birgit Dehn

„vom Glück verfolgt“

14. Juni – 19. Juli 2015

Birgit Dehn 2015 aus der Serie "Ich will doch nur dein Bestes" Acryl auf Leinwand 40x60cm

Birgit Dehn
2015 aus der Serie
„Ich will doch nur dein Bestes“
Acryl auf Leinwand
40x60cm

 

 

Birgit Dehn Fidel oder Karriereknick 2015

Birgit Dehn
„Fidel oder Karriereknick“
2015 Acryl auf Leinwand

 

 

 

Eröffnung

Sonntag, 14. Juni 2015, 11.00 Uhr

Einführung

Dorothea Dickmann, Freie Autorin

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 
 
Der Kunstverein Bretten zeigt im Ausstellungsraum im Beyle-Hof Arbeiten der Künstlerin Birgit Dehn, Titel der Ausstellung “vom Glück verfolgt”, Gemälde die mit beeindruckender Präzision in einem fotorealistischen Stil gemalt sind, und doch wie nicht ganz von dieser Welt wirken. So sieht also die Realität aus. Oder doch nicht? In den surreal-naturalistischen Stillleben von Birgit Dehn werden alltägliche Objekte neu inszeniert und in fotorealistischer Malerei dargestellt. Ihre Arbeiten symbolisieren Schönheit, Liebe, Glück, jedoch auch Vergänglichkeit – eine konservierte Illusion?
Birgit Dehn liefert in ihren Arbeiten einen satirischen Kommentar zur zeitgenössischen Menschenwelt und Gesellschaft, sie sind Verkleidungen menschlicher Träume und Wünsche, Fehler und Schwächen…

Handwerklich zutiefst beeindruckende Malerei, die dann doch in Frage stellt, was Realität in der Kunst eigentlich ist, wie und ob eine Abbildung Momente des wirklichen Lebens einfangen kann? Die Bilder sind jedenfalls mehr als Abbildung.