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Herausforderung Stadtkultur

Ausstellungseröffnung

ist am Donnerstag, den 28. September 2017, 19.00h in der Sparkasse Bretten, Engelsberg 6-8, Bretten

Rundgang

Donnerstag, 28. September 2017 Treffpunkt 16.00h beim Autohaus Melter (Details siehe unten)

Begrüßung

Michael Reichert   Vorstand Sparkasse Kraichgau

Grußworte

Martin Wolff   Oberbürgermeister der Stadt Bretten

Wolfgang Dörenbecher-Vetter   1. Vorsitzender Kunstverein Bretten

Zur Ausstellung

Dr. Maria Lucia Weigel   Kunsthistorikerin

Musik

Robert Amend    Saxophon

 

HERAUSFORDERUNG STADTKULTUR

ist eine Gemeinschaftsausstellung von 15 Künstlerinnen und
Künstlern, die in den 30 Jahren des Bestehens des Kunstvereins
hier bereits Arbeiten vorgestellt haben. Werke
von ihnen zum Thema Stadtkultur werden anlässlich des
Stadtjubiläums „1250 Jahre Bretten“ im Kunstverein und
in der Sparkasse gezeigt. Darüber hinaus haben dankenswerterweise
9 Brettener Unternehmen vom 28. September
bis 19. November 2017 ihre Räume für die Präsentation
weiterer Arbeiten zur Verfügung gestellt

Die Künstler

Brigitte Brand
Christoph Brudi
Joachim Czichon
Helga Essert-Lehn
Gert Fabritius
Benedikt Forster,Judith Fritz
Hans-Jürgen Gabriel
Willi Gilli
Harald Kille
Udo Köhler
Tom Naumann
Günter Reichenbach
Jürgen Tenz
Rolf Urban

 Stadtkultur als Herausforderung

Raum für Zivilisationskritik
auf der einen und gesellschaftliche Utopie
auf der anderen Seite. Dieser Gestaltungsspielraum eröffnet
sich den 15 Künstlerinnen und Künstlern. Die
Mehrheit hat sich nicht nur mit der Stadt im Allgemeinen
als geschichtlich gewachsenem, kulturhistorischem
Phänomen auseinandergesetzt. Vielmehr nehmen sie
in ihren Arbeiten Bezug auf die Alleinstellungsmerkmale
von Bretten. Vor allem gerät die Außenwahrnehmung
in den Blick. Was verbinden Neuankömmlinge
und Touristen mit der Stadt? Es ist das kulturelle Gedächtnis,
dem die Künstlerinnen und Künstler auf die
Spur kommen wollen. Nicht nur, aber vor allem in diesem
Punkt hat Bretten viel zu bieten. Eine Besonderheit
der Ausstellung ist ihre Aufteilung auf verschiedene
Orte innerhalb des Stadtgebietes. Geschäftsinhaber stellen
ihre Räume zur Verfügung und demonstrieren damit
die Bedeutung von Stadtkultur bereits im Konzept
der Schau. Kunst findet im städtischen Leben statt, sie
ereignet sich an den Orten, an denen wir täglich urbane
Kultur leben und erleben: Kunst als Spiegel dieser meist
unbewussten Lebensvollzüge, die thematisiert, humorvoll
hinterfragt und kommentiert werden.
Dr. Maria Lucia Weigel (im Vorwort zum Katalog)

Rundgang

Ausstellungsorte

FLAGGE ZEIGEN

28. Juli – 10. September 2017

Künstlerfest im Stadtpark

 

Flyer FLAGGE ZEIGEN herunterladen

 

Ausstellungseröffnung

ist am Freitag, den 28. Juli 2017, 20.00h im Stadpark Bretten

Open-Air-Ausstellung im Rahmen der Aktion „SOMMER IM PARK“ der Stadt Bretten 2017

 

Bretten zeigt Flagge

17 Künstlerinnen und Künstler präsentieren großformatige Arbeiten, die sie eigens für diese einmalige Outdoor-Aktion geschaffen haben. Mit

ihren bildnerischen An- und Einsichten, die sie, auf Fahnen aufgebracht, alles andere als in den Wind halten, unterstreichen sie ihre Verbindung zu Bretten.

Ein Fest unter Bäumen

für Groß und Klein mit abwechslungsreichem Programm. Der Kunstverein Bretten lädt ein zur Begegnung mit den Kunstschaffenden aus Stadt

und Region. Machen wir gemeinsam einen ungewöhnlichen Galerie-Rundgang! Erleben wir dazu Performances der Ballettschule Bretten, der Kraichgau Fahnenschwinger,

begleitet von Accoustic-, Blues- & American Songwriter-Sound von Gonzo Compadres und Musik von den Eggefegern.

Die Künstler

Rainer Braxmaier | Kelch, 2015, Mischtechnik auf Stoff, 300 x
100 cm. Jg. 1949, Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe bei Emil Schumacher und Werner Knaupp. Lebt in
Oberkirch. www.braxmaier.de
Joachim Czichon | come together. Jg. 1952, Staatliche Akademie
der Bildenden Künste Karlsruhe, freiberuflich tätig.
Helga Essert-Lehn | Blick nach vorne. Jg. 1968, Studium an der
Alanus Hochschule Alfter/Bonn, Freie Kunst und Kunsttherapie.
Freischaffend. Lebt in Oberderdingen. www.essert-lehn.de
Benedikt Forster | Der andere Blick. Jg. 1953, Staatliche Akademie
der Bildenden Künste Karlsruhe. Lebt in Bretten-Büchig.
Judith Fritz | Weiße Weste XXL, für Persönlichkeiten von Format.
Jg. 1964, Restauratorin VdR, Kunsthistorikerin M.A., Studium
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, freischaffend,
Werstatt in Bretten. www.judith-fritz.de
Willi Gilli | Selbst-Portrait „Farbe bekennen“. Jg. 1951, Studium
der Malerei und Graphik in Stuttgart und an der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste Karlsruhe u. a. bei Prof. Dieter Krieg
und Prof. Markus Lüpertz. www.willigilli.de
Gabriele Goerke | Melanchthonhauswappen, 250 x 160 cm.
Jg. 1962, Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden
Künste Karlsruhe, Freie Malerei und Grafik bei Prof. Peter Ackermann.
www.gabrielegoerke.de
Renate Koch | Zwei hoch Drei. Jg. 1963, Bildhauerei-Studium an
der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei
O. H. Hajek. Lebt in Karlsruhe.
Harald Kille | Das Manichäische Prinzip, 217 x 153 cm, doppelseitig
bemalt, Heraldische Kalligraphie. Jg. 1958, Studium an der
Freien Kunstschule Stuttgart und an der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste Karlsruhe. Seit 2012 Atelier in Oberderdingen.
www.haraldkille.de
Stefan W. Kunze | Eddy, ein Film. Tableau auf zwei Weltkarten.
Jg. 1958, HdK Kassel, Photographie bei Floris M. Neusüß. Staatliche
Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Malerei bei
Markus Lüpertz und Harry Kögler. www.stefanwkunze.de
Sabine Naumann | Begegnung, Mischtechnik, Malerei, Metallskulptur,
Holz, 80 x 200 cm. Jg. 1962 Lehrtätigkeit an: Musik- und
Kunstschule Bruchsal, Kraichgauschule Mühlhausen, Landesverband
der Jugendkunstschulen. www.sabinenaumann.com
Rainer Nepita | 4 seasons – summer, 2015, Acryl auf Fahnenstoff,
300 x 120 cm. Jg. 1954, Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe, Studium der Malerei bei Prof. Peter Dreher. Lebt
in Oberkirch. www.rainer-nepita.de
Nataly Rautenberg | Ich protestiere im Namen der Ästhetik.
Jg. 1969, Studium der Germanistik, evangelischen Religion und
Bildenden Kunst an der PH Heidelberg. Lebt in Zeutern.
Michael Schneider | Gemeinsamkeit, Bewegung und Wagnis
des Neuen. Jg. 1956, Studium an der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste Karlsruhe, Klasse für Malerei, Prof. Harry Kögler,
freischaffender Künstler. Lebt in Karlsruhe. www.michaelschneider.
bplaced.net
Werner Schmidt | Vive la peinture. Jg. 1953. Studium an der FH
für Gestaltung Pforzheim u. a. bei Jürgen Brodwolf und Hans
Baschang; Diplom Grafik-Design. Seit 1985 freischaffender Künstler.
Lebt in Oberkirch mit der Malerin Gabi Streile, Atelier in
Berlin. www.wernerschmidt-artist.de
Gabi Streile | Tanne rot, 2015. Jg. 1950, Staatliche Akademie der
Bildenden Künste Karlsruhe bei Klaus Arnold, Peter Dreher,
Harry Kögler und Franz Bernhard. Lebt mit dem Maler Werner
Schmidt in Oberkirch, Atelier in Berlin. www.gabistreile.de
Sandro Vadim | nicht alle Wege führen immer nach Rom, 245 x
120 cm, beidseitig bemalt. Jg. 1964, Studium an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, freie Malerei und
Grafik. www. sandrovadim.de

Gabriele Goerke

Augenblick Natur

25. Juni bis 30. Juli 2017

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 25. Juni 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein e.V.

Finissage

30. Juli, 15 Uhr

mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

über die Künstlerin

Es liegt nun einmal in der Natur des Augenblicks, nicht von Dauer zu sein, einen kurzen Moment der Wahrnehmung zu fokussieren in dem wir alle Sinne schärfen um eben jenen zu erfahren. Genau das macht Gabriele Goerke in ihrer Malerei. Sie lässt uns die ewige und zeitlose Natur in einem tief empfundenen Moment ihrer Wahrnehmung erleben. Es ist zwar nur ein Augenblick des Sehens aber dennoch vermag der Betrachter diesen Moment mit seiner Fantasie weiter zu spinnen, jenen Weg weiter zu gehen, jenes Rauschen weiter zu hören und jenes Licht sich verändern zu sehen. Diese uns allen wohl vertraute Wahrnehmungserfahrung ist es, die die Bilder zu einem individuellen und sehr intimen Seherlebnis werden lassen. So wird aus Goerkes Augenblick, eine Weile, gar eine ganze Reise auf die sich der Betrachter begeben kann. Sie bildet die vorgefundene Landschaft nicht einfach ab, sondern interpretiert sie mit ihren eigenen malerischen Mitteln. Gestische Pinselstriche wechselt sich mit feinen Lasuren über rudimentären Zeichnungen ab. Virtuos wechselt sie zwischen diesen Ausdrucksformen hin und her, ohne das Ganze aus dem Auge zu verlieren. Bei näherer Betrachtung wird das Motiv jedoch sekundär, Farben fließen in einander und gaukeln dem Betrachter ein abstrakte sich selbst organisierende Welt vor, eine Farblandschaft – jenseits des Sujets verselbstständigt sich die Kunst ins Transzendente und öffnet das Tor in eine andere Welt und sei es nur für einen Augenblick.            (Sandro Vadim)

Beeindruckend, lassen Sie sich überraschen von diesen Gemälden.

Susanne Zuehlke

Lichtort

21. Mai bis 18. Juni 2017

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 21. Mai 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Dr. Maria Lucia Weigel, Kunsthistorikerin, Heidelberg

 

mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

über die Künstlerin

Die Karlsruher Malerin Susanne Zuehlke präsentiert unter dem Titel „Lichtort“ Arbeiten, die sich mit Farbe, Form und Licht auseinandersetzen. Inhaltliche Assoziationen stellen sich beim Betrachter gelegentlich ebenso ein wie perspektivische Deutungen des Bildraumes. Dies alles hat jedoch nicht mit Abbildhaftigkeit zu tun, sondern ausschließlich mit Malerei selbst. Dabei erkundet die Künstlerin sehr wohl Stimmungen und Motive, die sich ihr im Seherlebnis mitteilen – eine Reise nach Ägypten inspirierte viele der gezeigten Werke. Doch tritt der erzählerische Wert des Gesehenen im künstlerischen Akt in den Hintergrund. Malerei ist etwas anderes als bloße Wiedergabe der Wirklichkeit, sie ist in sich eine Sensation und löst im Betrachten Sensationen aus. Kraftvolle Farbakkorde und abstrakte Strukturen bringen wirkmächtige Kompositionen hervor.

Kathrin Leopolder

„Farbe pur“

5. April – 7. Mai 2017

Ostersonntag geschlossen, Ostermontag 15-17 Uhr

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 9. April 2017, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Finissage

Sonntag, 7. Mai 2017, 15.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

über die Künstlerin

Seit 1983 lebt die Künstlerin Kathrin Leopolder in Karlsruhe. Sie malt expressiv reduziertes und abstrahiertes Figürliches, großformatig und mit Eitempera auf Leinwand. In ihren Bildern sind die Farben intensive leuchtende, kräftige, sogenannte warme Farbentöne. Sie fangen mit den Farben grün, blau, gelb, und rot Stimmungen ein. Kathrin Leopolder geht mit ihren Darstellungen von Menschen , Tieren, Häusern, Bäumen, Landschaften damit über die Grenze des augenscheinlichen Sichtbaren hinaus in imaginäre Welten. Die mitunter nordische Züge tragen. Die gemalten Bildszenen wirken erzählerisch, es sind vage Atmosphären/Auren, kaum greifbare Zustände. Die Zwischenräume in ihren Bildern öffnen den Blick auf ein Zwischenreich der Träume, der Gedanken und Gefühle. Kathrin Leopolders Malerei bindet dabei im Ganzen zusammen, was eigentlich disparat ist und es auch bleibt. D.h. es werden Ratio und Emotionen verbunden. Obwohl ihre Bilder zum Teil ganz spontan wirken ist jedes Detail reiflich durchdacht und in einem langen Arbeitsprozess entstanden. Die Farben ihrer Bilder sind faszinierend und ziehen den Betrachter in den Bann.

Angelica Rother

„Bilder unserer selbst“

5. März – 2. April 2017

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 5. März 2017, 17.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

über die Künstlerin

www.angelicarother.com

Ihre Bilder setzen auf klare, einfache Kompositionen. Sie sind schnell lesbar und betonen die Fläche durch eine spezifische farbige Gestaltung. Dabei ist das Portrait das Herz ihrer Arbeit. Menschliche Figuren sind allgegenwärtig, wirken statisch und kontrolliert, die Konturen fest, vor oft monochromen Hintergründen einfach und klar. Die scheinbare Banalität wird durch strahlende Farbgebung zum Ausdruck von Leben. Die Künstlerin Angelica Rother ist in Karlsruhe aufgewachsen, studierte Grafik Design an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim, freie Malerei und Grafik an der Hochschule der Künste in Berlin. Die Künstlerin lebte von 2008 an bis 2014 in Shanghai, China. Sie arbeitete dort in einer Künstlerkolonie im eigenem Atelier und konnte mit Ihren Arbeiten internationale Anerkennung verbuchen. Eine Zeit, die ihre Portraits im Ausdruck und Darstellung beeinflusst haben, wie in der Ausstellung in vielen großformatigen Bildern zu sehen ist. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich!

Mitgliederjahresausstellung 2016/17

22. Januar – 19. Februar 2017

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 22. Januar 2017, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Diese Ausstellung ist wie gewohnt unsere Gemeinschaftsausstellung, bei der die Mitglieder des Kunstvereins die Gelegenheit haben, Objekte ihres künstlerischen Schaffens einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Ausstellung zeigt wieder die große künstlerische Vielfalt von fast 30 Künstlern mit annähernd 60 Arbeiten aus den Reihen der Kunstvereinsmitglieder. Die Exponate der Mitglieder des Kunstvereins zeigen, wozu der Mensch künstlerisch fähig ist. Man kann Malerei und Collagen sehen, künstlerische Fotografien und Skulpturen, abstrakte Kunst, Landschaftsmalerei und einiges mehr. Die Bandbreite der ausgestellten Werke ist daher sehr groß und in ihrer Thematik sehr unterschiedlich. Die Mitgliederausstellung ist für den Kunstverein Bretten eine besondere interessante und schöne Veranstaltung.

franz E hermann

27. November – 8. Januar 2017

von wegen_2014/15/16, fotoarbeiten

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 27. November 2016, 17.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

über den Künstler

Das „Rohmaterial“ der meist großformatigen Fotoarbeiten und Mischtechniken des Karlsruher Künstlers franz E hermann sind fotografische Eindrücke von Reisen durch Indien, Vietnam oder Kuba. Dabei interessieren ihn nicht die spektakulären Motive, vielmehr sind es die leisen, höchst alltäglichen Momente, Zustände und Ausschnitte, die er im Atelier und am Computer verwertet, um- und neu interpretiert.
Die Ergebnisse sind oft weit entfernt vom ursprünglichen Foto, dem vormaligen Abbild. Es bleiben reduzierte, oft schemenhafte Andeutungen mit hohem Aufforderungscharakter an Assoziation und Interpretation. Im Kunstverein Bretten werden zumeist großformatige Fotoarbeiten und Mischtechniken der letzten drei Jahre gezeigt.

http://www.franz-e-hermann.de/

 

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Prof. Albert Kiefer

 

20. Oktober -20. November 2016

Von Quelle und Mündung

in den Kundenräumen der Sparkasse in Bretten, Engelsberg 6-8

und in den Räumen des Kunstvereins Bretten

 

Ausstellungseröffnung

ist am Donnerstag, den 20. Oktober 2016, 19.00h in den Kundenräumen der Sparkasse in Bretten

Einführung

Thomas Geiß, Mitglied des Vorstandes der Sparksse Kraichgau

Gerhard Obhof, Regionaldirektor Bruchsal-Bretten der Sparkasse Kraichgau

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Vorstand Kunstverein Bretten e.V.

Prof. Dr. Wolfgang Peitz, ehem. Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Musik

Susanne Keil und Franz Bernhard, Trompete

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Albert Kiefer, Maler

Ein Blick über ein Jahrhundert der Kunstentwicklung, die unsere Sicht von Kunst bestimmt. Hier ist im Werk eines Künstlers die ganze neuzeitliche Entwicklung der Kunst zu sehen. Vor unseren Augen entwickeln sich vollständig all die Formen und Materialien und Bildvorstellungen, die unsere Vorstellung von moderner Kunst ausmachen. Hier zeigt sich, wie man Bilder herstellt, wie man das Handwerkszeug, wie man die Voraussetzungen schafft, um neue Bild- und Vorstellungswelten erstehen zu lassen. Albert Kiefers Schaffen widmet sich ganz dieser Aufgabe. An seinen Werken ist die historische Entwicklung von Anfang bis Ende zu verfolgen. An seinem „ersten Ölbild“ zeigt sich seine frühe Kunstfertigkeit, die Beherrschung der Bildtechniken und Kenntnis der Kunstvorstellung seiner Zeit. Die Anlehnung an Hans Thoma etwa ist in einigen Werken so offensichtlich wie gekonnt. Die Hinwendung zur Materialität des Kunstwerkes, die die Kunstentwicklung der Moderne dominierte, ist zeitgleich in den Werken nachzuvollziehen. Die sich auch in den Werken seines Sohnes Anselm Kiefer fortsetzt.

Michael Schneider

26. Juni – 24. Juli 2016

Malerei

 

Ausstellungseröffnung

ist am Sonntag, den 26. Juni 2016, 11.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

Einführung

Wolfgang Dörenbecher-Vetter, Kunstverein Bretten

Mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

Die Malerei von Michael Schneider ist abstrakt.
Geometrische Flächen und Farbfelder fügen sich zu konstruktiver Ordnung aneinander oder überlagern sich. Das Malen selbst ist der Bildfindungsprozess, der ohne äußerlichen Vorwurf oder Plan beginnt und voranschreitet „von tonaler Durchlässigkeit und konstruktiver Vagheit zu einer weitgehend opaken (…) Entschiedenheit. Dabei werden Konturen immer wieder verschoben und Farbwerte unentwegt verändert.“ (Lothar Rumold)
Die Ausarbeitung betont die konkrete Bildoberfläche. Die oft architektonisch anmutende Geometrie ist nie völlig starr, und eine Farbe, die für das Erinnerungshafte und Unbewusste steht, unterstützt räumliche Wirkungen.
Eine inhaltliche Ausdeutung durch Bildtitel findet nur selten statt; die Interpretation des Betrachters bleibt frei.

Michael Schneider wurde 1956 in Wangen im Allgäu geboren und studierte 1977-82 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harry Kögler.
1991/92 ermöglichte ihm ein Auslandsstipendium für Italien aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg einen Aufenthalt in Rom und Neapel.
2011 war er Preisträger der Karlsruher Künstlermesse.
Michael Schneider lebt als freischaffender Künstler in Karlsruhe.

Gabi Streile

Beitragsbild

Große Tulpen, 2014

 

Gabi Streile

1950               geboren in Karlsruhe

1970-76          Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Klaus Arnold, Peter Dreher, Harry Kögler, Franz Bernhard

seit 1983        verheiratet mit dem Maler Werner Schmidt, zwei Töchter (geb. 1985 und 1987)

 

1977               Förderpreis der Sparkasse Karlsruhe

1981               Jugendpreis „Hommage à Baden-Baden“

1987               Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

1992               Kunstpreis der Stadt Bühl

1996               Zeitgenössische Kunst, Kunstpreis der Stadt Offenburg

1999/2000     Arbeitsaufenthalte in Marokko (1999) und in Finnland (2000)

2002               Hanna-Nagel-Preis der fünf Präsidentinnen, Karlsruhe

2002-03         Arbeitsstipendium Mummelsee

2003/12/13  Aufenthalt im Atelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin

 

Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, der Münchener Secession, der GEDOK, dem Bundesverband Bildender Künstler und dem PlakatWandKunst e. V..

Ständig vertreten von den Galerien Tammen, Berlin; Rottloff, Karlsruhe; Meier, Freiburg; Netuschil, Darmstadt; Arthea, Mannheim u.a..

 

Lebt und arbeitet in Oberkirch/Baden,

Atelier in Berlin (seit 1998).

 

www.gabistreile.de

 

Heinz Schultz-Koernig

1945 geboren in Gmunden

1967-72 Studium an der Werkkunstschule Krefeld und an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Herkenrath und Prof. von Hancke, sowie an den Universitäten Köln und Karlsruhe (Kunstgeschichte)

 

1989 Eisenturm-Preis für Hochdruck, Mainz, 1. Preisträger

Mitglied der internationalen Holzschneidervereinigung Xylon

 

zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In-und Ausland

 

Heinz Schultz-Koernig

Heinz Schultz-Koernig

Werner Schmidt

 

1953            geboren in Oppenau / Schwarzwald.

1972-77      Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim (u.a. bei Hans Baschang und Jürgen Brodwolf). Diplom Grafik-Design

seit 1983    verheiratet mit der Malerin Gabi Streile, zwei Kinder (geb. 1985 und 1987)

seit 1985    Arbeit als freier Künstler

1988           Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

1993          6-monatiger Arbeitsaufenthalt in New York

1995          Stipendium des Landes Baden-Württemberg für die Cité des Arts, Paris

1995-96    Lehrauftrag für Malerei an der Universität Mainz Arbeitsaufenthalte in Marokko (1999) und in Finnland (2000)

2000         Karl-Rössing-Reisestipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München

seit 2009  Forschungsaufträge im Bereich Bildende Kunst an der Universität Freiburg

2016         ART-Karlsruhe-Preisträger des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe (mit Galerie Wohlhüter)

 

Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, dem Bundesverband

Bildender Künstler und dem PlakatWandKunst e.V.

www.wernerschmidt-artist.de

 

Werner Schmidt Foto Beecroft

Werner Schmidt Foto Beecroft

Rainer Nepita

Beitragsbild

BS blau, 2016

 

Rainer Nepita

geboren 1954 in Schweinfurt

 

1977 – 1983 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Studium der Malerei bei Prof. Peter Dreher

1988             Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg für Literatur

1996             Preisträger im Wettbewerb Zeitgenössische Kunst, Stadt Offenburg

2003, 2006  Atelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin

2007             Künstlerbegegnung Stift St. Lambrecht, Österreich

2008             Symposium in Weiz, Österreich

2015             Gaststipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel, Schweiz

 

Lebt und arbeitet seit 1982 in Oberkirch

 

Mitglied im Künstlerbund Baden – Württemberg

 

Rainer Nepita, Foto Pit Köther

Rainer Nepita Foto Pit Köther

Manfred Grommelt

Beitragsbild

Jeff Koons, Fotografie

 

Manfred Grommelt

1954 in Oberkirch geboren

1972-77 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

lebt in 77704 Oberkirch, Stadtgartenstr. 18

Ausstellung

1986 Kunstverein Bretten ( mit Norbert Nolte; Katalog: „Kontrast und Dialog“ )

Preise

1993 „Das Alter“, Kunstwettbewerb Landesgirokasse Stuttgart

1998 „Zeitgenössische Kunst am Oberrhein“ , Städtische Galerie Offenburg

 

Manfred Grommelt

Manfred Grommelt