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Dieter Schosser

17.März – 27. April 2019

„Kreis, Dreieck und Quadrat ist nicht vieles, aber dennoch fast alles“

 

Kurator

Joachim Czichon

Eröffnung

Sonntag, 17. März 2019, 17 Uhr

es spricht

Joachim Czichon mit dem Künstler

 

Dieter Schlosser

1976 – 1981 Studium an der Akademie in Karlsruhe, Meisterschüler bei Gerd van Düllmen

1980 Studienstiftung des Deutschen Volkes

1984 Kunststiftung Baden-Württemberg

1985 Stipendium des Landes Baden-Württemberg

1988 Kunstpreis der Stadt Friedrichshafen

Hannelore Weitbrecht

12. Mai -15. Juni 2019

„Rhythmen der Natur“

Papierobjekte /Installation

 

Eröffnung

Sonntag, 12. Mai 2019, 17 Uhr

Einführung

Dr. Maria Lucia Weigel

Kurator

Uta Goppelsröder

Invasion

Hannelore Weitbrecht

1977-81 Studium der Malerei, Freie Kunstakademie Nürtingen
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
2001-04 Stipendium des Landkreises Esslingen
2011 Kavalierhaus Stipendium Langenargen
2015 Atelier Stipendium Stiftung Bartels Fondation Basel

Marie Madeleine Noiseux

7. Juli – 3. August 2019

 

Eröffnung

Sonntag, 7. Juli 2019

Kurator

Stefan Kunze

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder von Marie Madeleine Noiseux sind Zeugnisse einer eigenen Welt, die nicht nur schön ist

Die Erweiterung der Grenzen oder das Erweitern des belebten Bezirks sind Sehnsüchte des Menschen, die sich als Vorstellung in der Kunst wiederfinden lassen. Größer soll es werden, besser soll es sein und schöner natürlich. Diese Idee zieht sich durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts und befeuert auch die Kunst, die Malerei seit dem 19. Jahrhundert sowieso.

Hinter diesem Ansinnen steckt die Hybris grenzenloser Erweiterbarkeit menschlicher Handlungsspielräume, neudeutsch: Projekte.

Befremdlich bei gleichzeitiger höchster Vertrautheit sind die Bilder von Marie Madeleine Noiseux. Die Bildsprache des Farbauftrags ist Malerei, nicht unähnlich dem, was wir hier vielleicht Karlsruher Schule nennen dürfen, trotzdem bleibt ein Unbehagen. Schön sind die Bilder und kalt; das meint nicht die Farbtemperatur sondern den Gesamteindruck aus Inhalt, Form und Farbe, konkret und realistisch sowie auf irritierende Art entgrenzend.

Man könnte die Bilder im Sinne einer kunstgeschichtlichen Kategorisierung Landschaften nennen, durchaus klassisch mit Staffagen. Das täuscht aber nicht über deren beunruhigende Andersartigkeit hinweg. Unsere Landschaften sind lieblich. Unsere meint Europa, und da wo die Europäer nach Übersee gingen um zu malen, sahen sie auch dort die Idylle.

Kanada, das zweitgrößte Land dieser Erde, hat 37 Millionen Einwohner und es liegt im Norden. Wenn wir hier, in Europa loslaufen, aufbrechen zu neuen Ufern, kommt am Horizont ein Arkadien oder wenigstens eine Wirtschaft, zur Einkehr oder zur Restauration. Wenn ich in Kanada einfach loslaufe erwartet mich der sichere Tod. Da ist nichts verbindliches, die Ausfahrt wird zur Expedition, das Abenteuer ist das mögliche Überleben.

Ein Teil dieser Erbarmungslosigkeit der Heimat Kanada liegt in den Bildern von MMN. Das ist nicht Alles. New York, Paris und Straßburg sind Stationen mit Einfluss, in summa sind wir im 21. Jahrhundert, wo das Leben sich verändert hat. Im hier und jetzt wollen wir auch diese Bilder sehen.

Die Tiere, so sie Zugtiere sind im Besonderen, sind stumme Begleiter unseres Leben die beredt von der Wärme der Existenz künden. Gerade in Wüsten ist das Lebendige das Wertvollste. Dies wieder zu entdecken erfordern diese Bilder.
Die Zugvögel künden von Freiheit, die immer auch Vogelfreiheit ist, Ausgesetztheit. Das fröhliche, mitunter überschwengliche Gezwitscher und Singen der Vögel wird nicht zuletzt gespeist vom erleichterten Glück, überlebt zu haben. Die Gefahr ist der ständige Begleiter. Nicht auf Messers Schneide ruht die Gefahr, sondern im Dunkeln der langen Nacht und in der Eiseskälte einer sturmgepeitschten Schneewüste wartet das Erfrieren. Es ist wie beim Schauen der Vögel: schön sind sie, aber auch unheimlich, der kalte Tod hägt dem Gefieder an.

Kurze Biographie

Von Wein und mehr

20. September – 5. Oktober 2019

Helga Essert-Lehn   :   Benedikt Forster   :   Judith Fritz   :   Willi Gilli     Katrin Leopolder   :   Norbert Kiby   :   Harald Kille   :   Renate Koch   :   Stefan Kunze   :   Marie Madelaine Noiseux   :   Günter Reichenbach   :   Michael Schneider   :   Evelyn Taylor-Kopp     Jürgen Wiesner

Kurator

Thomas Lindemann

 

Kartenmotiv

Weinlese, Grab des Nakht, TT52 Theben-West, um 1400 v. Chr.

 

Wein zählt zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Sein Anbau wurde nachweislich schon seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien betrieben. Georgien und das heutige Armenien gelten als Ursprungsländer des vergoren Genussmittels, das seit dem Altertum als landwirtschaftliches Erzeugnis eine wichtige Rolle in Wirtschaft und Medizin sowie im sozialen Leben spielte. Insbesondere ist der Rebensaft auch ein Symbol zahlreicher Mythologien und Religionen. Wein war und ist ein wesentlicher Bestandteil ritueller Praktiken in verschiedenen Kulturen. Die im Weingenuss gesuchte Ekstase wurde stets als etwas betrachtet, das Nähe zu einer Gottheit, zu Höherem schaffen kann.

In der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte stellt der Wein einen geselligen Themenkomplex dar. Naturgemäß findet sich der Kunstverein zum Weinfest der Stadt Bretten wieder ein; dieses Jahr mit Werken von Künstlern, die in größerem Rahmen in Bretten schon ausgestellt haben. Sie bringen mit kleiner Gerahmtes, um weinwärts günstige Ansichten zu ritualisieren. Die Künstler sind Helga Essert-Lehn, Benedikt Forster, Judith Fritz, Willi Gilli, Katrin Leopolder, Norbert Kiby, Harald Kille, Renate Koch, Stefan Kunze, Marie Madelaine Noiseux, Günter Reichenbach, Michael Schneider, Evelyn Taylor-Kopp und Jürgen Wiesner,

Die Ausstellung „Von Wein und mehr“ wird am Freitag, 20. September, um 19 Uhr im Kunstverein Bretten, Beyle-Hof, in Begleitung von Wein aus dem Hause Vinçon Zerrerer eröffnet.

Mitglieder-Ausstellung 2019

Sonntag, 20. Januar 2019, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Breites Schaffensspektrum

Es ist inzwischen zu einer guten Tradition in der Melanchthonstadt geworden: Anfang eines jeden Jahres präsentiert der Kunstverein Bretten Arbeiten seiner Mitglieder. Er eröffnet damit den Ausstellungsreigen für die kommenden 12 Monate und ermöglicht einen Blick in Ateliers der Region. Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie zeugen von einem breiten Schaffensspektrum der hiesigen Kunstszene. Bereits seit 1985 engagiert sich der Verein in der Vermittlung und Förderung von Kunst. Mit seither fast 350 Ausstellungen bildet er eine wichtige regionale Kulturplattform für die klassischen sowie zeitgenössischen bildenden Künste. Er hat sich damit inzwischen die Anerkennung eines durchaus überregionalen Publikums erworben. Benedikt Forster, seit Anfang 2017 Vorsitzender des Kunstvereins, begrüßt die Gäste zur Vernissage am Sonntag, den 20. Januar 2019, um 17 Uhr an gewohnter Stelle im Beyle-Hof. Die Ausstellung, deren Exponate dort zum Verkauf stehen, ist bis 3. März immer samstags von 10 bis 13, und sonntags von 15 bis 17 Uhr (oder nach Rücksprache) zu besuchen.

 

Stefan Kunze

Orte und Wege – Archiv Heimat

8. Juli – 4. August 2018

Malerei

 

Eröffnung

8. Juli 2018, 17 Uhr

Einführung

Benedikt Forster im Gespräch mit Stefan Kunze

 

Dem emotional durchaus aufgeladenen Begriff „Heimat“ wird von dem Künstler mit den Mitteln der Kunst eine eigenwillige Form gegeben. Malerei erscheint selbst als ein „Archiv“ von Heimat.

Stefan Kunze

 

Die Verwurzelung der Malerei in der Zeichnung – ihre Herkunft sozusagen – wird bei der Eröffnung von Stefan Kunze in einer besonderen Aktion thematisiert. Jeder Besucher kann sich ein Plakat mit einer kleinen „Heimat“ Zeichnung signieren lassen.

 

Johannes Gervé

Johanes Gervé

Trink aus, wir bleiben! Bilder zum Wein

21. September – 13. Oktober 2018

Die Ausstellung beginnt mit dem „Brettener Weinmarkt“;

vom 21. – 25. September ist sie zusätzlich von 15 – 18 Uhr geöffnet.

Malerei

Eröffnung

21. September, 18:30 Uhr

mit Autor und Weinjournalist Johannes Hucke und gemeinsamer Buchvorstellung

zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiges Buch mit Texten zum Wein, illustriert mit den gezeigten Werken

Trink aus, wir bleiben, 192 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-96308-005-0

 

Harald Kille

Harald Kille, „Befragung“ (Ausschnitt) aus der 12-teiligen Serie „Fluchtkorridor 2“, 2017/18, Öl auf Baumwolle, 160x200cm

 

Fluchtkorridor 2

18. Oktober – 17 November 2018

Malerei und Kleinplastik

Eröffnung

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19 Uhr,

Sparkasse Kraichgau, Engelsberg 6-8, Bretten

Begrüßung

Norbert Grießhaber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kraichgau

Grußworte

Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten

Benedikt Forster, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Bretten e.V.

Einführung

Thomas Lindemann, Verleger, Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Baden-Württemberg e.V.

Musikalische Begleitung

Schlagzeugensemble der JMS unterer Kraichgau e.V. unter der Leitung von Ulrich Dürr

Gitarre solo: Jean Marie Angster

 

Harald Kille ist ein Künstler. Er malt, zeichnet, modelliert, komponiert und schreibt. Über vier Jahrzehnte hinweg. Warum? Aus innerer Notwendigkeit und um der Kommunikation das Politische dem Poetischen hinzuzugesellen. Er schlug 2012 seine Zelte im Kraichgau auf und lebt und arbeitet seither in Oberderdingen. Die Ausstellung „Fluchtkorridor 2“ beschäftigt sich mit Flucht und Vertreibung und den politischen Umtrieben der Zeit. Es werden aber auch die Arbeiten aus anderen Werkreihen zu sehen sein.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird im Kunstverein um 21.30 Uhr sein Stück für Gitarre solo „Sonare: Glocken, Gongs und Rufe“ zum zweiten Mal aufgeführt. Es nimmt Bezug auf die in Kriegen instrumentalisierten Religionen und die Fluchtursachen, ohne sie zu illustrieren.

Die Werke werden in den Räumen der Sparkasse Kraichgau in Bretten und des Kunstvereins Bretten e.V. gezeigt. Beide verbindet eine jahrzehntelange Zusammenarbeit.

 

Kerstin Müllerperth

Poesie in Glas

25. November – 12. Januar 2019

Eröffnung

25. November 2018, 17 Uhr

 

Kerstin Müllerperth,

Jg. 1962, jüngster Spross der Thüringer Glasbläserdynastie Greiner-Perth, absolviert nach dem Abitur eine Ausbildung zur Kunstglasbläserin in väterlicher Werkstatt. Sie studierte in Aachen an der „Akademie für gestaltende Handwerke“. Wettbewerbe und Ausstellungen beachten seither ihr filigran gestaltetes Glas, mal sachlich kühl, mal venezianisch verspielt, mit zahlreichen Auszeichnungen.

www.muellerperth.de

 

Norbert Kiby

„Sichtfeld“

18. März bis 14. April 2018

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, den 18. März 2017, 17.00h im Ausstellungsraum des Kunstvereins im Beyle-Hof

 

Einführung

Benedikt Forster, Kunstverein Bretten e.V.

 

mit freundlicher Unterstützung

Regierungspräsidium Karlsruhe

Sparkasse Kraichgau

Melanchthonstadt Bretten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kommende Ausstellung ist die erste aus der neuen Programmreihe des Kunstvereins, „Künstler stellen Künstler vor“. So stelle ich, Benedikt Forster am kommenden Sonntag, 17 Uhr den Künstler Norbert Kiby vor.

“ … Der Mensch, der Künstler, das Werk, das ist alles eins. … „, sagt der einmal und bekennt damit, sich bedingungslos und unbedingt der Malerei in all ihren Facetten und Bedingtheiten verschrieben zu haben. In seinen Arbeiten trifft ein wacher Rittersmann mit Lanze auf Künstleressenz. Märchenaffine Erzählfreude umrankt malerische Reflexion.

In seinen Bildern und besonders in den Zeichnungen wird bildhaft, wie unermüdlich der Künstler mit umkämpften Darstellungsformen um begründete Mitteilung ringt. Löwe, Frosch, Rotkäppchen und andere vertraute Gestalten finden sich zusammen zu neuer künstlerischer Identität. Norbert Kiby scheut auf seinen aufwendigen Wegen vor der Berührung mit „Kitsch“ nicht zurück; scheut auch nicht das Erhabene und auch nicht Pathos und Gefühl. Und zu denken gibt er auch. Seine bildhaften Artefakte sind ein dichtes ästhetisches Vergnügen.

Während der Ausstellung bietet der Kunstverein eine begrenzte Anzahl der delikaten Zeichnungen als Vorzugsausgaben an.

Mitgliederjahresausstellung 2018

28. Januar – 25. Februar 2018

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 28. Januar 2018, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Diese Ausstellung ist wie gewohnt unsere Gemeinschaftsausstellung, bei der die Mitglieder des Kunstvereins die Gelegenheit haben, Objekte ihres künstlerischen Schaffens einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Ausstellung zeigt wieder die große künstlerische Vielfalt von fast 30 Künstlern mit annähernd 60 Arbeiten aus den Reihen der Kunstvereinsmitglieder. Die Exponate der Mitglieder des Kunstvereins zeigen, wozu der Mensch künstlerisch fähig ist. Man kann Malerei und Collagen sehen, künstlerische Fotografien und Skulpturen, abstrakte Kunst, Landschaftsmalerei und einiges mehr. Die Bandbreite der ausgestellten Werke ist daher sehr groß und in ihrer Thematik sehr unterschiedlich. Die Mitgliederausstellung ist für den Kunstverein Bretten eine besondere interessante und schöne Veranstaltung.

Angelika Jansen

Rauchgebrannte Keramikobjekte

26. November 2017 bis 10. Januar 2018

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 26. November 2017, um 11 Uhr,
Ausstellungsraum des Kunstvereins Bretten e.V.
im Beyle-Hof, Sporgasse 8, 75015 Bretten

Einführung

Kunsthistorikerin Dr. phil. Maria Lucia Weigel, Heidelberg

Angelika Jansen

Die keramischen Objekte von Angelika Jansen stehen formal in der Tradition der Gebrauchskeramik. Seit etwa 15 Jahren experimentiert die Dipl. Keramikdesignerin (FH) mit Formen, in denen sie sich an die klassische Gestaltung von Gefäßen anlehnt, deren typischen Gebrauchscharakter sie jedoch weitgehend ignoriert. Es entstehen Gefäßobjekte mit Namen wie Dose, Kumme, Kapsel, Bezeichnungen, die die ursprüngliche Funktionen assoziiert, aber auch solche, die sie Zweispitzform oder Fruchtform nennt. Als Mittler zwischen Funktion und Objekt sowie Stelen, die sich jeder Funktion verweigern. Hochästhetisch und elegant sind diese künstlerisch autonomen Formen.  Basis aller Gefäßobjekte sind meist geometrische Formen wie die Kugel, das Quadrat oder das Rechteck. Alle Objekte sprechen formal eine klare, reduzierte Sprache, die die Oberflächenbearbeitung umso mehr zur Geltung bringen.