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Eva Rosenstiel

Sonntag, 29. November 2020 bis Samstag, 02. Januar 2021

 

Kurator

Benedikt Forster

 

Eva Rosenstiel (Gruppe um Freiburger Künstler)

Dieter Schosser

17.März – 27. April 2019

„Kreis, Dreieck und Quadrat ist nicht vieles, aber dennoch fast alles“

 

Kurator

Joachim Czichon

Eröffnung

Sonntag, 17. März 2019, 17 Uhr

es spricht

Joachim Czichon mit dem Künstler

 

Dieter Schlosser

1976 – 1981 Studium an der Akademie in Karlsruhe, Meisterschüler bei Gerd van Düllmen

1980 Studienstiftung des Deutschen Volkes

1984 Kunststiftung Baden-Württemberg

1985 Stipendium des Landes Baden-Württemberg

1988 Kunstpreis der Stadt Friedrichshafen

Hannelore Weitbrecht

12. Mai -15. Juni 2019

„Rhythmen der Natur“

Papierobjekte /Installation

 

Eröffnung

Sonntag, 12. Mai 2019, 17 Uhr

Einführung

Dr. Maria Lucia Weigel

Kurator

Uta Goppelsröder

Invasion

Hannelore Weitbrecht

1977-81 Studium der Malerei, Freie Kunstakademie Nürtingen
Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg
2001-04 Stipendium des Landkreises Esslingen
2011 Kavalierhaus Stipendium Langenargen
2015 Atelier Stipendium Stiftung Bartels Fondation Basel

Marie Madeleine Noiseux

7. Juli – 3. August 2019

 

Eröffnung

Sonntag, 7. Juli 2019

Kurator

Stefan Kunze

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder von Marie Madeleine Noiseux sind Zeugnisse einer eigenen Welt, die nicht nur schön ist

Die Erweiterung der Grenzen oder das Erweitern des belebten Bezirks sind Sehnsüchte des Menschen, die sich als Vorstellung in der Kunst wiederfinden lassen. Größer soll es werden, besser soll es sein und schöner natürlich. Diese Idee zieht sich durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts und befeuert auch die Kunst, die Malerei seit dem 19. Jahrhundert sowieso.

Hinter diesem Ansinnen steckt die Hybris grenzenloser Erweiterbarkeit menschlicher Handlungsspielräume, neudeutsch: Projekte.

Befremdlich bei gleichzeitiger höchster Vertrautheit sind die Bilder von Marie Madeleine Noiseux. Die Bildsprache des Farbauftrags ist Malerei, nicht unähnlich dem, was wir hier vielleicht Karlsruher Schule nennen dürfen, trotzdem bleibt ein Unbehagen. Schön sind die Bilder und kalt; das meint nicht die Farbtemperatur sondern den Gesamteindruck aus Inhalt, Form und Farbe, konkret und realistisch sowie auf irritierende Art entgrenzend.

Man könnte die Bilder im Sinne einer kunstgeschichtlichen Kategorisierung Landschaften nennen, durchaus klassisch mit Staffagen. Das täuscht aber nicht über deren beunruhigende Andersartigkeit hinweg. Unsere Landschaften sind lieblich. Unsere meint Europa, und da wo die Europäer nach Übersee gingen um zu malen, sahen sie auch dort die Idylle.

Kanada, das zweitgrößte Land dieser Erde, hat 37 Millionen Einwohner und es liegt im Norden. Wenn wir hier, in Europa loslaufen, aufbrechen zu neuen Ufern, kommt am Horizont ein Arkadien oder wenigstens eine Wirtschaft, zur Einkehr oder zur Restauration. Wenn ich in Kanada einfach loslaufe erwartet mich der sichere Tod. Da ist nichts verbindliches, die Ausfahrt wird zur Expedition, das Abenteuer ist das mögliche Überleben.

Ein Teil dieser Erbarmungslosigkeit der Heimat Kanada liegt in den Bildern von MMN. Das ist nicht Alles. New York, Paris und Straßburg sind Stationen mit Einfluss, in summa sind wir im 21. Jahrhundert, wo das Leben sich verändert hat. Im hier und jetzt wollen wir auch diese Bilder sehen.

Die Tiere, so sie Zugtiere sind im Besonderen, sind stumme Begleiter unseres Leben die beredt von der Wärme der Existenz künden. Gerade in Wüsten ist das Lebendige das Wertvollste. Dies wieder zu entdecken erfordern diese Bilder.
Die Zugvögel künden von Freiheit, die immer auch Vogelfreiheit ist, Ausgesetztheit. Das fröhliche, mitunter überschwengliche Gezwitscher und Singen der Vögel wird nicht zuletzt gespeist vom erleichterten Glück, überlebt zu haben. Die Gefahr ist der ständige Begleiter. Nicht auf Messers Schneide ruht die Gefahr, sondern im Dunkeln der langen Nacht und in der Eiseskälte einer sturmgepeitschten Schneewüste wartet das Erfrieren. Es ist wie beim Schauen der Vögel: schön sind sie, aber auch unheimlich, der kalte Tod hägt dem Gefieder an.

Kurze Biographie

Von Wein und mehr

20. September – 5. Oktober 2019

Helga Essert-Lehn   :   Benedikt Forster   :   Judith Fritz   :   Willi Gilli     Katrin Leopolder   :   Norbert Kiby   :   Harald Kille   :   Renate Koch   :   Stefan Kunze   :   Marie Madelaine Noiseux   :   Günter Reichenbach   :   Michael Schneider   :   Evelyn Taylor-Kopp     Jürgen Wiesner

Kurator

Thomas Lindemann

 

Kartenmotiv

Weinlese, Grab des Nakht, TT52 Theben-West, um 1400 v. Chr.

 

Wein zählt zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Sein Anbau wurde nachweislich schon seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien betrieben. Georgien und das heutige Armenien gelten als Ursprungsländer des vergoren Genussmittels, das seit dem Altertum als landwirtschaftliches Erzeugnis eine wichtige Rolle in Wirtschaft und Medizin sowie im sozialen Leben spielte. Insbesondere ist der Rebensaft auch ein Symbol zahlreicher Mythologien und Religionen. Wein war und ist ein wesentlicher Bestandteil ritueller Praktiken in verschiedenen Kulturen. Die im Weingenuss gesuchte Ekstase wurde stets als etwas betrachtet, das Nähe zu einer Gottheit, zu Höherem schaffen kann.

In der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte stellt der Wein einen geselligen Themenkomplex dar. Naturgemäß findet sich der Kunstverein zum Weinfest der Stadt Bretten wieder ein; dieses Jahr mit Werken von Künstlern, die in größerem Rahmen in Bretten schon ausgestellt haben. Sie bringen mit kleiner Gerahmtes, um weinwärts günstige Ansichten zu ritualisieren. Die Künstler sind Helga Essert-Lehn, Benedikt Forster, Judith Fritz, Willi Gilli, Katrin Leopolder, Norbert Kiby, Harald Kille, Renate Koch, Stefan Kunze, Marie Madelaine Noiseux, Günter Reichenbach, Michael Schneider, Evelyn Taylor-Kopp und Jürgen Wiesner,

Die Ausstellung „Von Wein und mehr“ wird am Freitag, 20. September, um 19 Uhr im Kunstverein Bretten, Beyle-Hof, in Begleitung von Wein aus dem Hause Vinçon Zerrerer eröffnet.

Zwischen Bach, Melanchthon und Grimmelshausen

Die  „Kunst-Partnerstadt“  Arnstadt im Austausch mit Bretten und Oberkirch

17. Oktober – 16. November 2019

Clivia Bauer  Akbar Behkalam   Sabine Heller   Dorsten Klauke   Walter Libuda   Trak Wendisch

Die Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr in den Räumen der Sparkasse in Bretten, Engelsberg 6-8, 75015 Bretten

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Kraichgau, Bretten statt

 

Begrüßung

Michael Reichert, Vorstandsmitglied Sparkasse Kraichgau

Grußworte

Martin Wolff, Oberbürgermeister Stadt Bretten

Benedikt Forster, 1. Vorsitzender Kunstverein Bretten e.V.

Einführung

Werner Schmidt, Künstler aus Oberkirch im Gespräch mit Benedikt Forster

Musikalische Begleitung

Johann Sebastian Bach, Suite für Violoncello, Jugendmusikschule Bretten

Kurator

Benedikt Foster

 

Die geschichtsträchtige Stadt Arnstadt ist der älteste Ort Thüringens und nennt sich mit gutem Recht Bachstadt. Der Kunstverein Bretten stellt in seiner jährlichen Kooperation mit der Sparkasse Kraichgau eine Riege namhafter Künstlerinnen und Künstler vor, die Dorsten Klauke, Kurator der dortigen Kunsthalle, zusammengestellt hat. Im Gegenzug werden Künstler aus Oberkirch und Bretten in Arnstadt präsentiert.

Damit wird die Idee fortgeführt, ein kulturelles Netzwerk zwischen „Kunst-Partnerstätten“ zu schaffen. So treten Orte kultureller Tradion – über innerstädtische Institutionen hinaus – in regelmäßigen Kontakt. Mit Oberkirchs Grimmelshausen und Brettens Melanchton hat diese Verbindung auch einiges an historischem Gewicht. Bereits vor drei Jahren war in den Räumen der Sparkasse Kraichgau und des Kunstverein Bretten eine beeindruckende Ausstellung mit Werken von Künstlern aus Oberkirch zu bestaunen.

Dorsten Klauke präsentiert nun für die neuerliche Begegnung eine Auswahl von ersklassigen ostdeutschen und internationalen Künstlern mit süddeutscher Kunsttradition. Die Ausstellung wird malerische Qualitäten zeigen, die besonders in unserer Gegend große Resonanz verspricht.

Mitglieder-Ausstellung 2019

Sonntag, 20. Januar 2019, 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Kunstverein Bretten e.V. im Beyle-Hof, Sporgasse 8, Bretten

Breites Schaffensspektrum

Es ist inzwischen zu einer guten Tradition in der Melanchthonstadt geworden: Anfang eines jeden Jahres präsentiert der Kunstverein Bretten Arbeiten seiner Mitglieder. Er eröffnet damit den Ausstellungsreigen für die kommenden 12 Monate und ermöglicht einen Blick in Ateliers der Region. Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie zeugen von einem breiten Schaffensspektrum der hiesigen Kunstszene. Bereits seit 1985 engagiert sich der Verein in der Vermittlung und Förderung von Kunst. Mit seither fast 350 Ausstellungen bildet er eine wichtige regionale Kulturplattform für die klassischen sowie zeitgenössischen bildenden Künste. Er hat sich damit inzwischen die Anerkennung eines durchaus überregionalen Publikums erworben. Benedikt Forster, seit Anfang 2017 Vorsitzender des Kunstvereins, begrüßt die Gäste zur Vernissage am Sonntag, den 20. Januar 2019, um 17 Uhr an gewohnter Stelle im Beyle-Hof. Die Ausstellung, deren Exponate dort zum Verkauf stehen, ist bis 3. März immer samstags von 10 bis 13, und sonntags von 15 bis 17 Uhr (oder nach Rücksprache) zu besuchen.

 

Stefan Kunze

Orte und Wege – Archiv Heimat

8. Juli – 4. August 2018

Malerei

 

Eröffnung

8. Juli 2018, 17 Uhr

Einführung

Benedikt Forster im Gespräch mit Stefan Kunze

 

Dem emotional durchaus aufgeladenen Begriff „Heimat“ wird von dem Künstler mit den Mitteln der Kunst eine eigenwillige Form gegeben. Malerei erscheint selbst als ein „Archiv“ von Heimat.

Stefan Kunze

 

Die Verwurzelung der Malerei in der Zeichnung – ihre Herkunft sozusagen – wird bei der Eröffnung von Stefan Kunze in einer besonderen Aktion thematisiert. Jeder Besucher kann sich ein Plakat mit einer kleinen „Heimat“ Zeichnung signieren lassen.